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04.03.2020 Bianca Roussek

Demenz: Im Rathaus gibt es Hilfe

Demil eröffnet Beratungsstelle / 2 Tage pro Woche besetzt/Angehörige Unterstützen

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16.09.2019

Projekt Demenz und Kommune

Projekt: Demenz und Kommune

Dies war die Abschlussveranstaltung zum
Projekt: Demenz und Kommune
Der Allzheimer Gesellschaft in Stuttgart
Vorstellung der Leuchtturmprojekte im Ländle

12.07.2018 Von Felix Biermayer Schwälder Bote

Kurse für Angehörige von Demenzkranken

Hartmut Keller von der AOK und Monika Volaric vom Verein "DemiL" freuen sich über die Kooperation.

Calw - Eine Demenzerkrankung ist ein Schicksalsschlag – auch für die Angehörigen. Diese stehen dann oft vor einer großen Herausforderung: Wie geht man mit einer solchen Situation um? Um diese Frage zu beantworten, bietet der Verein "Demenz mitten im Leben" in Kooperation mit der AOK nun Kurse für Betroffene an.

Sichtlich erfreut sind Monika Volaric vom Verein "Demenz mitten im Leben" (DemiL), und Hartmut Keller, Geschäftsführer der AOK Nordschwarzwald, als sie die Kooperationsvereinbarung im Haus auf dem Wimberg unterzeichnen. "Es ist das erste Angebot dieser Art im Kreis", zeigt sich Keller stolz. "Es ist schön, dass es nun auch Hilfe für die Angehörigen von Demenzerkrankten gibt", ergänzt Volaric.

Dies sei auch notwendig. Denn rund 50 Prozent der Pflegebedürftigen im Kreis würden von ihren Familienmitgliedern betreut. "Und die Demenz stellt diese vor große Herausforderungen", so Volaric. Die Veränderungen der Erkrankten führten bei den Angehörigen zu großen psychischen Belastungen. "Es ist nicht einfach, wenn die Mutter ihren Sohn nicht mehr erkennt, oder der Ehemann nicht mehr weiß, dass er verheiratet ist", erklärt Volaric.

Um mit solchen Belastungen besser umgehen zu können, bietet der Verein Demil nun Schulungen für die Angehörigen an. "Die Angehörigen müssen sich verändern, weil es die Demenzerkrankten leider nicht mehr aktiv können", so Volaric. So werde beispielsweise eine einfühlsame Art der Kommunikation mit den erkrankten Verwandten geübt. Auch der schwierige Umgang damit, dass viele Erinnerungen an gemeinsam Erlebtes verschwinden, stehe auf dem Plan.

"Viele Angehörige merken anfangs gar nicht, dass sie Hilfe benötigen", mein Volaric. Auch da kann der Kurs helfen und auf Pflegedienst-Angebote aufmerksam machen. "Es ist wichtig, dass Pflegedienste frühzeitig eingeschaltet werden. So kann vertrauen aufgebaut werden, wenn die Demenz noch nicht weit fortgeschritten ist", ergänzt sie. Zudem könnten die betroffenen Angehörigen durch die Kurse untereinander in Kontakt treten und merkten so, dass sie nicht alleine seien.

Gelungene Pilotphase

In einer Pilotphase wurde der Kurs im vergangenen Jahr bereits getestet. Alle Teilnehmer hätten positive Rückmeldungen gegeben.

"Das hat uns bestärkt, das Angebot fortzuführen", erzählt Volaric. Nur müssen die Kurse eben auch bezahlt werden und das sei für viele bereits eine Hürde.

Hier kommt die AOK Nordschwarzwald ins Spiel: Sie finanziert die Kurse. "Wir sehen das als präventive Investition, um möglichen psychischen Folgen bei den Angehörigen vorzubeugen. Deshalb waren wir bei Frau Volarics Initiative gleich mit im Boot", erklärt Geschäftsführer Keller. "Wichtig ist auch, dass die Demenzerkrankten während des Kurses für die Angehörigen betreut werden", ergänzt er. Auch das sei sonst oft ein Hindernis solche Angebote in Anspruch zu nehmen.

 

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel im Schwarzwälder-Bote.

31.01.2017 Monika Volaric

Edukation Demenz – Neue Schulung zur Entlastung von Angehörigen

Am 24. Januar war die Erlanger Professorin Sabine Engel zu Gast im Haus auf dem Wimberg. Auf Einladung von DemiL (Demenz mitten im Leben) und der AOK stellte sie ihr Programm „Edukation Demenz“ vor. Mit diesem sollen Menschen, die demenzkranke Angehörige pflegen, mit einem 10-teiligen Kurs unterstützt werden.

Demenzerkrankungen sind aus mehreren Gründen eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Die Vielzahl unterschiedlicher Demenzerkrankungen erschwert die pharmazeutische Forschung, sodass Demenz nicht heilbar ist. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass bis 2050 die Zahl der Erkrankten von derzeit 2,5 Millionen auf 4,5 Millionen Menschen steigen wird.

Ein Großteil der demenzkranken Menschen lebt zu Hause, wobei Angehörige ihre Liebsten durchschnittlich 7,5 Jahre lang pflegen. Diese Zeit erfordert von pflegenden Angehörigen viel Kraft, da sie zunächst die Krankheit verstehen müssen, meist ununterbrochen bereit stehen und dabei oftmals alleine gelassen werden. Mit diesen Aufgaben stehen pflegende Angehörige nachweislich mehr unter Stress und sind gesundheitlich gefährdet.

Vor diesem Hintergrund spricht man bei den Angehörigen oftmals von den heimlichen Opfern der Krankheit. Das von Prof. Engel entwickelte Programm wirkt dem entgegen und hilft pflegenden Angehörigen.

Der erste Block des Kurses geht in drei Einheiten auf die Krankheitsbilder von Demenz ein, ehe in drei weiteren Einheiten auf eine verbesserte Kommunikation und Schwierigkeiten im Alltag eingegangen wird. In den abschließenden vier Einheiten stehen die Angehörigen selbst im Fokus, wobei neue Rollenverteilungen und Möglichkeiten zur Entlastung erarbeitet werden.

Engel hat die Kursinhalte sowohl aus ihrem theoretischen Hintergrund der Forschung, als auch aus den praktischen Erfahrungen in Kliniken und einer Beratungsstelle heraus entwickelt. Das Programm wurde vom Bundesministerium für Gesundheit finanziell gefördert, da in mehreren Studien die positive Wirkung nachgewiesen wurde. Dies war auch der Grund, weshalb sich die AOK für eine Unterstützung entschieden hat. Sie bezahlt die Kursgebühren aller Teilnehmer für die ersten drei 10-teiligen Kurse. Die Zusammenarbeit mit DemiL macht zudem die Betreuung der demenzkranken Angehörigen während der Kurszeiten möglich.

Bei Interesse am Kurs melden Sie sich bitte bei:
Monika Volaric, Telefon: 07051 / 609-146

18.12.2016 Monika Volaric

Gemeinsam für die gute Sache.

Demil verkauft Kuchen auf dem Weihnachtsmarkt.

Vielen Dank für alle die Kuchenspenden, für die Unterstützung bei der Planung und Durchführung und bei allen Besuchern, die uns unterstützt haben. Mit den Einnahmen werden wir auch in 2017 weitere Projekte für die Bürger in Calw durchführen können. Vielen Dank an alle Unterstützer!!

06.12.2016 Monika Volaric

Qualifizierung zum Alltagsbegleiter bereits zum dritten mal erfolgreich durchgeführt.

Grund zum Feiern hatten die Teilnehmer des Kurses zum Alltagsbegleiter.

Zum dritten Mal bot Demenz mitten im Leben die Qualifizierung für zukünftige Alltagsbegleiter an. Das Angebot wird von einigen Angehörigen genutzt und die Alltagsbegleiter machen hier nun ihre ersten Erfahrungen. An drei Wochenende erhielten die Teilnehmer ihre Grundkenntnisse.